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Vergleich

Paysafecard im Online Casino: Limits, Gebühren, Auszahlung

Online Casino mit Paysafecard in Österreich: 50 € Limit pro Zahlung, 3,30 € Gebühr ab dem 2. Monat, keine Auszahlung auf den PIN. Fakten und Zahlungswege.

Werbehinweis: Wir erhalten eventuell eine Provision, wenn du über unsere Links zu Anbietern gehst. Das beeinflusst unsere Bewertungen nicht.

Die hier verglichenen Anbieter haben keine deutsche Erlaubnis der GGL. Ihr Angebot ist in Deutschland nicht erlaubt; OASIS-Sperre und LUGAS-Limits greifen dort nicht. GGL-Whitelist

Inhalt
  1. Paysafecard auf einen Blick
  2. Warum wir keine „Paysafecard-Casinos“ auflisten
  3. Was ist Paysafecard?
  4. So funktioniert Paysafecard Schritt für Schritt
  5. Mit Paysafecard im Casino einzahlen
  6. Paysafecard-Konto einrichten: wann es sich lohnt
  7. PaysafeWallet und Paysafe Mastercard im Casino
  8. Paysafecard oder EuroBon?
  9. Was Paysafecard im Jahr kosten kann: vier Szenarien
  10. Fünf häufige Fehler mit Paysafecard im Casino
  11. Paysafecard-Gebühren im Detail
  12. Paysafecard-Limits
  13. Auszahlung: wie das Geld ohne Paysafecard zurückkommt
  14. win2day: Paysafecard bei der einzigen Konzession
  15. Zahlungsmittel bei win2day und bei Offshore-Casinos im Vergleich
  16. Datenschutz: wer welche Daten sieht
  17. Begriffe kurz erklärt
  18. Mindesteinzahlung und Paysafecard
  19. PIN verloren oder Guthaben weg: was du tun kannst
  20. Woran wir Zahlungswege in Casinos messen
  21. Paysafecard und Casino-Bonus
  22. Paysafecard-Limit und Bonus: die Rechnung mit 50 €
  23. So haben wir die Zahlungswege geprüft
  24. Checkliste vor der ersten Einzahlung
  25. Paysafecard bei Sportwetten
  26. Alternativen zur Paysafecard im Überblick
  27. Anonym im Casino? Was Paysafecard leistet und was nicht
  28. Betrug mit Paysafecard-PINs erkennen
  29. Prepaid als Budgetbremse
  30. Abgelehnte Paysafecard-Zahlung: die häufigsten Gründe
  31. Kleines Budget, feste Grenze: Rechenbeispiel für 100 € im Monat
  32. Was der Gesetzesentwurf 2026 für Zahlungen bedeuten würde
  33. Auszahlung ohne Paysafecard: Schritt für Schritt
  34. Für wen sich Paysafecard im Casino eignet
  35. Rechtliche Lage in 5 Punkten
  36. Hilfe bei Glücksspielproblemen
  37. Weitere Seiten für Österreich
  38. Häufige Fragen zu Paysafecard-Casinos

Kurz gesagt: Paysafecard ist ein Prepaid-Zahlungsmittel aus Wien: Du kaufst einen 16-stelligen PIN und bezahlst damit online, ohne Bank- oder Kartendaten. Ohne PaysafeCard-Konto liegt das Limit bei 50 € pro Zahlung, Auszahlungen auf einen PIN gibt es nicht, und auf ungenutztes Restguthaben fällt ab dem 2. Monat eine Gebühr von 3,30 € pro Monat an. Mit österreichischer Konzession nimmt win2day Paysafecard an; viele Offshore-Casinos bieten sie dagegen gar nicht an.

Diese Seite erklärt Kauf, Einzahlung, Gebühren und Limits mit den Zahlen von paysafecard.com (Stand Oktober 2026), zeigt, wie du ohne Paysafecard an dein Geld kommst, und vergleicht die Zahlungswege. Die Seite ist reine Information: Wir empfehlen in Österreich keine Anbieter ohne österreichische Konzession und verlinken keine Casinos.

Paysafecard auf einen Blick

Punkt Paysafecard (Österreich, Oktober 2026)
Art Prepaid-Code mit 16-stelligem PIN, erhältlich online und an Verkaufsstellen
Herausgeber Paysafe Prepaid Services Limited (reguliert von der Central Bank of Ireland); Website: PaysafeCard.com Wertkarten GmbH
Limit pro Zahlung 50 € ohne PaysafeCard-Konto
Bereitstellungsgebühr Prepaid-Code 3,30 € pro Monat ab dem 2. Monat, vom Restguthaben
Gebühr PaysafeCard-Konto 2,80 € pro Monat ab dem 13. Monat, wenn 12 Monate keine Transaktion
Rücktausch 5 % des Betrags, höchstens 5 €
Umrechnungsaufschlag bei Zahlungen in Fremdwährung; Höhe über den Währungsrechner
Payout-Limits Konto Standard 250 € pro Monat; Unlimited 30.000 € pro Jahr
Auszahlung auf einen PIN nicht möglich
win2day Einzahlung per Paysafecard möglich; Auszahlung auf das Bankkonto
Offshore-Casinos oft nicht angeboten; wenn doch, häufig vom Bonus ausgeschlossen

Warum wir keine „Paysafecard-Casinos“ auflisten

Viele Vergleichsseiten setzen „Paysafecard“ in die Überschrift und listen darunter Casinos, deren Kasse man ohne Konto gar nicht prüfen kann. Wir machen das aus zwei Gründen nicht. Erstens bestraft das Glücksspielgesetz auch, wer verbotene Ausspielungen im Inland bewirbt oder die Teilnahme daran fördert, ausdrücklich einschließlich der unternehmerischen Schaltung von Internet-Links (§ 52 Abs 1 Z 6 und Z 9 GSpG). Zweitens lässt sich das Versprechen oft nicht halten: Wir haben im Oktober 2026 die öffentlichen Zahlungsseiten mehrerer Casinos mit Lizenz aus Malta und Estland von einem österreichischen Anschluss aus abgerufen. Paysafecard tauchte dort nicht auf, ebenso wenig Skrill, Neteller und MiFinity. Genannt wurden Instant Banking (in ausgewählten Regionen), Visa und Mastercard, Apple Pay, Jeton und AstroPay Card, mit dem Hinweis, dass die Verfügbarkeit je nach Region schwanken kann und Gebühren je nach Methode, Kartenaussteller oder Bank anfallen können.

Wer mit Paysafecard einzahlen will, findet sie mit österreichischer Konzession bei win2day, dem einzigen Anbieter mit Konzession für Online-Casino. Bei jedem anderen Anbieter gilt: Prüfe die Kasse vor der ersten Einzahlung, nicht danach. Wer sich wegen einer bestimmten Zahlungsmethode registriert, sie dann nicht findet und auf eine andere ausweicht, hat oft schon eine Bonusstufe aktiviert oder Daten hinterlegt, die er so nicht geben wollte.

Was ist Paysafecard?

Paysafecard wurde in Wien gegründet und ist eines der bekanntesten Prepaid-Zahlungsmittel in Europa. Das Prinzip ist simpel: Du bezahlst einen festen Betrag im Geschäft oder online und bekommst dafür einen 16-stelligen PIN. Mit diesem PIN zahlst du bei Webshops, Spieleplattformen oder Casinos, die Paysafecard annehmen. Bank, Kreditkarte oder Kontodaten bekommt der Händler nicht zu sehen.

Heute gehört die Marke zur Paysafe-Gruppe. Laut paysafecard.com ist die Paysafe Prepaid Services Limited, die unter den Marken PaysafeCard, PaysafeCard Mastercard (PaysafeWallet) und PaysafeCash auftritt, von der Central Bank of Ireland reguliert. Für dich heißt das: Paysafecard ist ein reguliertes E-Geld-Produkt mit eigenen AGB, eigenen Gebühren und eigenen Limits, unabhängig davon, wo du den PIN einsetzt.

Drei Produkte, die oft verwechselt werden

  • Paysafecard Prepaid-Code: der klassische 16-stellige PIN, gekauft im Geschäft oder online. Ohne Konto bis 50 € pro Zahlung.
  • PaysafeCard-Konto: ein Online-Konto, in das du PINs hochlädst und Guthaben verwaltest. Bringt höhere Limits und Payout-Funktionen.
  • PaysafeWallet mit Paysafe Mastercard: eine Debit-Mastercard für Online- und Ladenzahlungen, verknüpfbar mit Apple Pay oder Google Pay, mit SEPA-Überweisungen an Freunde und Familie. Bargeldabhebung laut Website nur im Plus-Plan.

So funktioniert Paysafecard Schritt für Schritt

  1. Kaufen: Online über paysafecard.com oder an einer Verkaufsstelle; die Händlersuche auf der Website zeigt Geschäfte in deiner Nähe. Du bezahlst bar oder mit Karte, je nach Verkaufsstelle.
  2. PIN aufbewahren: Der Kassenbon oder die Bestätigung enthält den 16-stelligen PIN. Wer den PIN kennt, kann das Guthaben ausgeben; behandle ihn wie Bargeld.
  3. Bezahlen: Beim Händler wählst du Paysafecard, wirst auf eine Bezahlseite weitergeleitet und gibst den PIN ein.
  4. Restguthaben prüfen: Über die Guthabenabfrage auf paysafecard.com siehst du, wie viel noch auf dem PIN ist.
  5. Rest nutzen oder übertragen: Restguthaben kannst du weiter ausgeben oder in ein PaysafeCard-Konto laden, um die Bereitstellungsgebühr zu vermeiden.

Mit Paysafecard im Casino einzahlen

Bei einem Casino, das Paysafecard anbietet, läuft die Einzahlung in wenigen Schritten. Als Beispiel dient win2day, wo Paysafecard laut Einzahlungs-FAQ entweder über das PaysafeCard-Konto oder durch Eingabe des Codes funktioniert.

  1. Im Casinokonto die Kasse oder den Einzahlungsbereich öffnen.
  2. Paysafecard als Methode wählen und den Betrag eingeben.
  3. Auf der Bezahlseite den PIN eingeben oder dich im PaysafeCard-Konto anmelden.
  4. Zahlung bestätigen. Das Guthaben steht in der Regel sofort zur Verfügung.

Zwei Grenzen solltest du kennen: das Limit von 50 € pro Zahlung ohne PaysafeCard-Konto und dein Einzahlungslimit beim Casino. Bei win2day sind Limits verpflichtend, Erhöhungen werden erst nach 24 Stunden wirksam, Senkungen sofort.

Paysafecard-Konto einrichten: wann es sich lohnt

Für eine gelegentliche Einzahlung von 20 oder 50 € reicht der einzelne PIN. Ein PaysafeCard-Konto lohnt sich, sobald du öfter zahlst, Restbeträge sammelst oder Auszahlungen über Paysafecard empfangen willst. Paysafecard selbst empfiehlt das Konto als Weg, die Bereitstellungsgebühr des Prepaid-Codes zu vermeiden: PIN hochladen, Guthaben auf dem Konto halten.

  1. Registrieren: Auf paysafecard.com ein Konto anlegen. Für höhere Limits verlangt Paysafecard eine Identifizierung.
  2. PINs hochladen: Restguthaben mehrerer PINs landet so an einem Ort.
  3. Beim Bezahlen einloggen: Statt den PIN einzutippen, meldest du dich auf der Bezahlseite mit dem Konto an. win2day bietet laut Einzahlungs-FAQ beide Varianten an.
  4. Aktiv bleiben: Ab dem 13. Monat ohne Transaktion kostet das Konto 2,80 € pro Monat. Eine Transaktion im Jahr verhindert die Gebühr.

Der Haken: Mit dem Konto verlierst du einen Teil dessen, was Paysafecard für viele attraktiv macht, nämlich den Bezahlvorgang ohne Registrierung. Für ein Casinokonto, das ohnehin eine Verifizierung verlangt, spielt das aber kaum eine Rolle.

PaysafeWallet und Paysafe Mastercard im Casino

Mit der PaysafeWallet bekommst du eine Debit-Mastercard, die laut paysafecard.com online und im Geschäft funktioniert und sich mit Apple Pay oder Google Pay verknüpfen lässt. Über 500.000 Kunden nutzen sie laut Website. Für Casinos ist das ein interessanter Umweg: Wo Mastercard oder Apple Pay angenommen wird, kannst du theoretisch auch mit der Paysafe Mastercard einzahlen. Viele Casinos nennen Visa, Mastercard und Apple Pay als Zahlungswege.

Ob die Zahlung im Einzelfall durchgeht, entscheidet allerdings nicht nur das Casino. Kartenherausgeber können Glücksspielzahlungen ablehnen, und Casinos können bestimmte Kartentypen in der Kasse ausschließen. Probier es mit einem kleinen Betrag, bevor du mit einem Bonus planst, und lies vorher die AGB der Wallet zu Glücksspielzahlungen. Auszahlungen auf eine Karte sind bei Casinos, die das anbieten, meist nur möglich, wenn du mit derselben Karte eingezahlt hast.

Paysafecard oder EuroBon?

Wer bei win2day bar bezahlen will, hat neben Paysafecard eine zweite Prepaid-Option: den EuroBon. Beide funktionieren ähnlich, unterscheiden sich aber im Detail.

Punkt Paysafecard EuroBon
Erhältlich online und an Verkaufsstellen Annahmestellen und Trafiken
Beträge bis 50 € pro Zahlung ohne Konto 10, 20, 30, 40, 50 und 100 €
Einsatz viele Webshops und Plattformen win2day
Gebühr bei Nichtnutzung 3,30 € pro Monat ab dem 2. Monat in der win2day-FAQ keine Gebühr genannt

Wer ausschließlich bei win2day spielt, kommt mit dem EuroBon direkt ans Ziel. Paysafecard ist flexibler, weil du sie auch außerhalb des Glücksspiels nutzen kannst.

Was Paysafecard im Jahr kosten kann: vier Szenarien

Szenario Nutzung Gebühren
Passgenau kaufen jeden Monat ein PIN, sofort voll eingezahlt 0 €
Rest liegen lassen einmal 50 € gekauft, 20 € eingezahlt, 30 € Rest vergessen bis 29,70 €, bis der Rest aufgezehrt ist
Rücktausch zweimal je 50 € zurückgetauscht 2 × 2,50 € = 5 €
Konto ruht Konto mit Guthaben, 18 Monate ohne Transaktion ab dem 13. Monat 2,80 € pro Monat, bis Monat 18 also 16,80 €

Die Tabelle zeigt: Paysafecard ist günstig, solange du passgenau kaufst. Teuer wird es durch Vergessen.

Fünf häufige Fehler mit Paysafecard im Casino

  1. Zu großen PIN kaufen: Restguthaben kostet ab dem 2. Monat Gebühr. Kauf den Betrag, den du einzahlen willst.
  2. Auszahlungsweg vergessen: Wer nur mit PIN einzahlt, muss für die Auszahlung trotzdem ein Bankkonto oder ein anderes Zahlungsmittel verifizieren. Plane das vor der ersten Einzahlung.
  3. Bonus erwarten: Bei vielen Casinos sind Prepaid- und E-Wallet-Einzahlungen vom Bonus ausgeschlossen.
  4. Kassenbon wegwerfen: Der Bon ist dein Beleg. Ohne ihn wird ein Problem mit dem PIN schwer zu klären.
  5. PIN weitergeben: Niemand außer der offiziellen Bezahlseite braucht deinen PIN, auch kein Support.

Paysafecard-Gebühren im Detail

Gebühr Höhe Wann sie anfällt
Kauf und Bezahlung grundsätzlich kostenlos Verkaufsstellen können eigene Bedingungen haben
Bereitstellungsgebühr Prepaid-Code 3,30 € pro Monat ab dem 2. Monat, vom Restguthaben des Codes
Bereitstellungsgebühr PaysafeCard-Konto 2,80 € pro Monat ab dem 13. Monat, wenn 12 Monate keine Transaktion
Rücktauschgebühr 5 %, höchstens 5 € pro Rücktausch von Code- oder Kontoguthaben
Umrechnungsaufschlag Kurs laut Währungsrechner bei Zahlungen in einer anderen Währung als Euro

Rechenbeispiele

  • Restguthaben liegt: Du kaufst einen PIN über 50 € und zahlst 20 € ein. Die restlichen 30 € liegen ungenutzt. Ab dem 2. Monat gehen 3,30 € pro Monat ab. Nach neun Monaten mit Gebühr sind 29,70 € weg, übrig bleiben 0,30 €.
  • Rücktausch: Du lässt dir 40 € zurückerstatten. 5 % sind 2 €, du bekommst 38 €. Bei 200 € wären 5 % zwar 10 €, die Gebühr ist aber auf 5 € gedeckelt, du bekommst 195 €.
  • Fremdwährung: Ein Casino führt dein Konto in US-Dollar. Jede Einzahlung wird umgerechnet, der Umrechnungsaufschlag macht sie teurer. Bleib bei Euro-Konten.

Die einfachste Regel daraus: Kauf nur den Betrag, den du sofort einzahlen willst. Ein PIN über 50 € für eine Einzahlung von 50 € erzeugt kein Restguthaben und damit keine Gebühr.

Paysafecard-Limits

Paysafecard nennt für Österreich ein Maximum von 50 € pro Zahlung mit dem Prepaid-Code. Wer höhere Limits nutzen will, soll sich laut Website neu für ein PaysafeCard-Konto anmelden. Für das Konto gelten eigene Payout-Grenzen:

Limit PaysafeCard-Konto Standard PaysafeCard-Konto Unlimited
Payout pro Monat 250 € keine Angabe
Payout pro Jahr keine Angabe 30.000 €
Instant Gifting pro Transaktion 150 € (mind. 1 €) 300 €
Instant Gifting pro Monat 400 € 1.500 €
Instant Gifting pro Jahr 1.200 € 6.000 €

Für das Casino bedeutet das: Mit einem einzelnen PIN ohne Konto zahlst du höchstens 50 € auf einmal ein. Für Spieler, die ihr Budget bewusst klein halten wollen, ist das ein Vorteil. Wer mit Bonusstufen arbeitet, die eine Mindesteinzahlung von 20 € verlangen, kommt mit 50 € pro Zahlung zurecht; für einen Bonus von 100 % bis 500 € müsstest du dagegen zehnmal zahlen, was viele Casinos nicht als eine Einzahlung werten.

Auszahlung: wie das Geld ohne Paysafecard zurückkommt

Ein Prepaid-Code ist eine Einbahnstraße. Du kannst Geld darauf laden, indem du ihn kaufst, aber kein Casino kann einen Gewinn auf einen PIN zurückbuchen. Deshalb musst du dir vor der ersten Einzahlung überlegen, wohin das Geld später gehen soll.

  • Bankkonto: Der Standard. win2day zahlt laut Auszahlungs-FAQ auf dein Bankkonto aus, in der Regel nach 2 bis 3 Werktagen, Montag bis Freitag ohne Feiertage. Vorher musst du deine Identität bestätigen, etwa per ID Austria, Foto-Ident oder Video-Ident.
  • PaysafeCard-Konto: Paysafecard nennt Payout-Limits für das Konto (250 € pro Monat im Standard-Konto). Ob ein Casino diesen Weg anbietet, steht in dessen Kasse.
  • Karte oder E-Wallet: Bei Casinos, die Visa, Mastercard oder E-Wallets wie Jeton anbieten, ist die Auszahlung dorthin oft möglich, sofern du damit eingezahlt hast.
  • Instant Banking: laut vielen Zahlungsseiten die schnellste Variante, Auszahlung meist innerhalb eines Werktags.

win2day: Paysafecard bei der einzigen Konzession

Online-Casinospiele sind in Österreich elektronische Lotterien (§ 12a GSpG). Die einzige Konzession dafür hält die Österreichische Lotterien GmbH, die sie auf win2day.at betreibt; laut BMF-Konzessionsliste gilt sie bis 30. September 2027. Laut Einzahlungs-FAQ nimmt win2day folgende Zahlungsmittel an:

  • Kreditkarten: Visa, Mastercard, Diners Club
  • EPS-Onlineüberweisung
  • Paysafecard
  • Google Pay und Apple Pay
  • PayPal
  • EuroBons, erhältlich in Annahmestellen und Trafiken zu 10, 20, 30, 40, 50 und 100 €

Die Limits sind verpflichtend. Unter 26 Jahren gilt ein Wochenlimit, das am Freitag um 0 Uhr neu startet, standardmäßig 250 € pro Woche. Ab 26 gilt ein Monatslimit, wählbar zwischen 1 € und 1.680 €, das am Monatsersten neu startet. Ausgezahlt wird auf das Bankkonto. Im Vergleich zu Offshore-Casinos ist das Angebot kleiner und die Limits sind niedriger, dafür hast du einen österreichischen Vertragspartner und einen klar geregelten Spielerschutz.

Zahlungsmittel bei win2day und bei Offshore-Casinos im Vergleich

Zahlungsmittel win2day (Konzession) Typisch bei Offshore-Casinos mit EU-Lizenz
Paysafecard ja oft nicht angeboten
EuroBon ja nein
EPS-Onlineüberweisung ja selten; stattdessen Instant Banking
PayPal ja selten
Visa / Mastercard ja, dazu Diners Club ja
Apple Pay / Google Pay beide häufig Apple Pay
Jeton nicht genannt häufig
AstroPay Card nicht genannt häufig
Auszahlung auf das Bankkonto, 2 bis 3 Werktage häufig bis 72 Std. Bearbeitung, Instant Banking meist innerhalb eines Werktags

Auffällig: Die in Österreich verbreiteten Methoden Paysafecard, EPS und PayPal fehlen bei vielen Offshore-Casinos. Instant Banking läuft zwar ebenfalls über das Bankkonto, welcher Dienstleister dahintersteht, nennen viele Casinos aber nicht.

Datenschutz: wer welche Daten sieht

  • Mit einem PIN, bar gekauft: Das Casino sieht nur, dass mit Paysafecard bezahlt wurde. Bankdaten gibt es keine.
  • Mit PaysafeCard-Konto: Paysafecard kennt deine Identität und deine Zahlungen, das Casino weiterhin nicht deine Bankdaten.
  • Mit Karte oder Instant Banking: Das Casino oder sein Zahlungsdienstleister erhält Karten- oder Kontodaten; auf deinem Kontoauszug erscheint die Zahlung.
  • Bei der Verifizierung: Unabhängig von der Zahlungsmethode bekommt das Casino Ausweis und Adressnachweis. Spätestens hier endet jede Anonymität.

Wer seine Glücksspielausgaben vor sich selbst nicht verstecken will, sondern sie im Blick behalten möchte, ist mit einer nachvollziehbaren Methode oft besser bedient. Ein Kontoauszug zeigt dir am Monatsende schwarz auf weiß, was du ausgegeben hast; bar gekaufte PINs verschwinden leichter aus dem Gedächtnis.

Begriffe kurz erklärt

  • PIN: der 16-stellige Code eines Paysafecard-Prepaid-Codes. Wer ihn kennt, kann das Guthaben ausgeben.
  • Bereitstellungsgebühr: die monatliche Gebühr von 3,30 € auf Restguthaben eines Prepaid-Codes ab dem 2. Monat.
  • Rücktausch: Rückerstattung von Guthaben in Geld, 5 % Gebühr, höchstens 5 €.
  • Payout: Auszahlung auf ein PaysafeCard-Konto, im Standard-Konto bis 250 € im Monat.
  • Umsatz: der Betrag, den du mit einem Bonus setzen musst, bevor er auszahlbar wird. Oft auf Einzahlung plus Bonus berechnet.
  • Höchsteinsatz: die maximale Wette pro Runde, solange ein Bonus aktiv ist; häufig 5 €.
  • KYC: „Know Your Customer“, die Identitätsprüfung mit Ausweis und Adressnachweis.
  • Instant Banking: Zahlung direkt vom Bankkonto über einen Zahlungsdienstleister, oft auch für Auszahlungen.
  • Konzession: die österreichische Bewilligung nach § 14 GSpG. Für Online-Casino hält sie nur die Österreichische Lotterien GmbH mit win2day.

Mindesteinzahlung und Paysafecard

Paysafecard ist für kleine Beträge gemacht, Casinos haben aber eigene Mindestgrenzen. Bei vielen EU-lizenzierten Anbietern liegt die Mindesteinzahlung bei 20 €, oft auch für jede Bonusstufe. Rechne kurz durch, was das Zusammenspiel der Grenzen bedeutet:

  • 20 € Einzahlung: passt in ein einziges Paysafecard-Limit, häufig das Minimum für Konto und Bonus.
  • 50 € Einzahlung: genau das Paysafecard-Limit pro Zahlung ohne Konto.
  • 100 € Einzahlung: mit Paysafecard zwei Zahlungen; viele Casinos werten für einen Bonus nur eine einzelne Einzahlung, nicht die Summe.
  • 500 € Einzahlung: für einen vollen ersten Bonus von 100 % bis 500 € nötig, mit Paysafecard ohne Konto nicht in einer Zahlung möglich.

Mehr zu kleinen Einzahlungen ab 1, 5 oder 10 € findest du auf unserer Seite zur Casino Mindesteinzahlung.

PIN verloren oder Guthaben weg: was du tun kannst

Ein Paysafecard-PIN funktioniert wie Bargeld. Ist er in falsche Hände geraten und eingelöst, ist das Guthaben in der Regel weg. Handle trotzdem sofort:

  1. Guthabenabfrage auf paysafecard.com machen: Ist noch etwas drauf?
  2. Den Kassenbon oder die Kaufbestätigung bereithalten, er belegt Betrag, Datum und Verkaufsstelle.
  3. Den Paysafecard-Kundenservice über die Support-Seite kontaktieren und den Fall schildern.
  4. Bei Betrug Anzeige bei der Polizei erstatten und die Belege beilegen.

Hast du den PIN dagegen selbst bei einem Casino eingelöst und willst das Geld zurück, entscheidet das Casino. Eine Einzahlung ungespielt zurückzuholen, kostet bei manchen Anbietern laut AGB eine Gebühr, etwa 5 %, mindestens 10 €.

Woran wir Zahlungswege in Casinos messen

Für unsere Einordnung zählen bei Zahlungsmethoden fünf Fragen: Ist die Methode auf der Zahlungsseite des Casinos tatsächlich genannt? Gibt es für sie eine Auszahlung oder nur eine Einzahlung? Welche Gebühren fallen beim Zahlungsdienst und beim Casino an? Ist sie vom Bonus ausgeschlossen? Und wie lange dauert die Auszahlung nach der Verifizierung? Paysafecard schneidet bei den ersten beiden Fragen für Offshore-Casinos schlecht ab, bei Gebühren gut, solange du passgenau kaufst.

Paysafecard und Casino-Bonus

Ein Punkt, den Paysafecard-Fans oft übersehen: Viele Casinos schließen bestimmte Zahlungsmittel vom Bonus aus. In den Bonusregeln, die wir im Oktober 2026 gelesen haben, waren Einzahlungen per Skrill, Neteller und Paysafecard häufig nicht bonusberechtigt; andere Regeln schließen E-Wallets allgemein oder ausdrücklich Jeton, MiFinity, Neteller und Skrill aus.

Praktisch heißt das: Wer einen Bonus will, zahlt per Instant Banking, Karte oder Apple Pay ein. Wer mit Jeton einzahlt, verzichtet je nach Marke auf den Bonus. Lies vor der Einzahlung den Abschnitt zu ausgeschlossenen Zahlungsmethoden in den Bonusbedingungen.

Paysafecard-Limit und Bonus: die Rechnung mit 50 €

50 € ist das Paysafecard-Limit pro Zahlung ohne Konto, deshalb rechnen wir mit diesem Betrag und einem typischen 100-%-Bonus. Der Umsatz gilt, wie in vielen Bonusbedingungen, auf Einzahlung plus Bonus, also auf 100 €:

  • 35x: 100 € × 35 = 3.500 € Umsatz.
  • 40x: 100 € × 40 = 4.000 € Umsatz.
  • 50x: 100 € × 50 = 5.000 € Umsatz.

Bei 0,50 € pro Drehung sind 4.000 € Umsatz 8.000 Drehungen, und viele Bedingungen geben dafür nur 48 Stunden. Bei einer Auszahlungsquote von 96 % kostet der Umsatz im Schnitt 4 % von 4.000 €, also 160 €, mehr als die 100 € Guthaben. Ein Bonus auf eine kleine Einzahlung ist deshalb vor allem verlängerte Spielzeit, kein Gewinnversprechen. Ohne Bonus musst du die 50 € Einzahlung meist nur einmal umsetzen, bevor du auszahlen kannst. Und weil Paysafecard-Einzahlungen oft gar nicht bonusberechtigt sind, stellt sich die Frage bei vielen Anbietern gar nicht erst.

So haben wir die Zahlungswege geprüft

Zahlungsangaben auf Vergleichsseiten veralten schnell. Wir haben deshalb am 16. Oktober 2026 die öffentlichen Zahlungsseiten von vier Casinos mit Lizenz aus Malta und Estland über einen österreichischen Internetanschluss abgerufen und nach Paysafecard, Skrill, Neteller und MiFinity durchsucht. Bei keiner der vier tauchte eine dieser Methoden auf. Die Kasse im eingeloggten Konto konnten wir nicht einsehen, weil sie erst nach der Registrierung sichtbar ist; ein Konto haben wir nicht eröffnet. Die Paysafecard-Zahlen stammen von der Seite „Gebühren & Limits“ auf paysafecard.com für Österreich, die win2day-Angaben aus dessen Einzahlungs- und Auszahlungs-FAQ.

Checkliste vor der ersten Einzahlung

  • Steht Österreich in den AGB auf der Liste der ausgeschlossenen Länder?
  • Nennt die Zahlungsseite deine Methode, und gibt es dafür eine Auszahlung?
  • Ist deine Methode vom Bonus ausgeschlossen?
  • Wie hoch ist die Mindesteinzahlung, und passt sie zum Limit deiner Methode (bei Paysafecard 50 € pro Zahlung ohne Konto)?
  • Wie hoch sind Tages- und Monatslimit für Auszahlungen?
  • Liegen Ausweis und Adressnachweis bereit?
  • Hast du ein Einzahlungslimit gesetzt, bevor du einzahlst?

Paysafecard bei Sportwetten

Auch bei Wettanbietern gilt: Paysafecard ist eine Einzahlungsmethode, keine Auszahlungsmethode. Sportwetten fallen in Österreich nicht unter das Glücksspielmonopol, sondern unter die Wettgesetze der Bundesländer, die private Buchmacher bewilligen. Für Online-Casinospiele, die ein Wettanbieter zusätzlich anbietet, gilt das nicht: Slots und Live-Casino bleiben elektronische Lotterien. Führt ein Anbieter Casino und Sportwetten in einem Konto, gelten für beide meist dieselben Zahlungswege; bei estnischer Lizenz sind Casinospiele laut den AGB solcher Anbieter erst ab 21 Jahren erlaubt, Sportwetten ab 18. Mehr zum Thema auf unserer Seite zu Sportwetten ohne deutsche Lizenz; die Rechtslage dort bezieht sich auf Deutschland.

Alternativen zur Paysafecard im Überblick

Methode Bei Offshore-Casinos Bankdaten beim Casino Auszahlung möglich Gut für
AstroPay Card häufig nein, Prepaid-Karte je nach Casino feste Budgetgrenze wie bei Paysafecard
Jeton häufig nein, E-Wallet ja, wenn als Methode angeboten schnelle Ein- und Auszahlung, Bonus oft ausgeschlossen
Instant Banking häufig (ausgewählte Regionen) Bankverbindung ja, meist innerhalb eines Werktags schnelle Auszahlung
Visa / Mastercard häufig Kartendaten ja, laut Zahlungsseite etwa 48 Std. breite Verfügbarkeit
Apple Pay häufig nein, tokenisiert über die hinterlegte Karte Einzahlung am Handy

Wer Paysafecard nutzt, weil er seine Ausgaben begrenzen will, kann dieselbe Wirkung mit einem festen Einzahlungslimit im Casinokonto erreichen. Viele Casinos bieten Einzahlungs- und Sitzungslimits täglich, wöchentlich oder monatlich an; eine Senkung wirkt meist sofort, eine Erhöhung erst nach 24 Stunden. Bei win2day sind solche Limits Pflicht.

Anonym im Casino? Was Paysafecard leistet und was nicht

Paysafecard schützt deine Zahlungsdaten: Das Casino sieht keine Kontonummer und keine Kartennummer. Das ist der eigentliche Vorteil. Was Paysafecard nicht leisten kann, ist ein anonymes Casinokonto. Lizenzierte Casinos, egal ob in Malta, Estland oder Curaçao, müssen ihre Kunden nach Geldwäschevorschriften identifizieren. In manchen AGB ist die Verifizierung spätestens ab 2.000 € Ein- oder Auszahlungen Pflicht, andere verlangen sie schon bei der Einzahlung. Spätestens vor der Auszahlung brauchst du:

  • einen gültigen Lichtbildausweis,
  • einen Adressnachweis, nicht älter als drei Monate,
  • einen Nachweis über das Zahlungsmittel, auf das ausgezahlt wird,
  • bei höheren Beträgen Belege zur Herkunft der Mittel.

Wer das vorher weiß, erlebt bei der ersten Auszahlung keine Überraschung. Halte die Dokumente als gut lesbare Scans bereit und achte darauf, dass Name und Adresse genau so geschrieben sind wie im Casinokonto.

Betrug mit Paysafecard-PINs erkennen

Weil ein PIN wie Bargeld funktioniert, ist er bei Betrügern beliebt. Die Muster wiederholen sich:

  1. Angebliche Gewinnbenachrichtigung: Jemand meldet, du hättest gewonnen, und verlangt eine „Gebühr“ in Paysafecard-PINs. Kein seriöses Casino zahlt Gewinne gegen PINs aus.
  2. Falscher Support: Ein angeblicher Casino-Mitarbeiter will den PIN, um eine Einzahlung „freizuschalten“. Der PIN gehört nur in die offizielle Bezahlseite.
  3. Freischaltgebühr für Konten: Seiten, die vor einer Auszahlung eine Zahlung per PIN verlangen, sind ein Warnsignal.
  4. Fremde Bezahlseiten: Prüfe die Adresse, bevor du einen PIN eingibst. Die Weiterleitung muss zu paysafecard.com gehen.

Gib einen PIN nie per E-Mail, Chat oder Telefon weiter. Ist er einmal eingelöst, ist das Guthaben weg.

Prepaid als Budgetbremse

Paysafecard hat für viele Spieler einen ganz praktischen Nutzen: Was nicht auf dem PIN ist, kann nicht ausgegeben werden. Wer am Monatsanfang einen PIN über 50 € kauft und sich vornimmt, keinen zweiten zu kaufen, hat eine harte Grenze. Das funktioniert nur, wenn du dich an die eigene Regel hältst; ein zweiter PIN ist an jeder Verkaufsstelle schnell gekauft. Ergänze die Prepaid-Grenze deshalb mit einem Einzahlungslimit im Casinokonto, das sich erst nach 24 Stunden erhöhen lässt. So hast du zwei Bremsen statt einer.

Abgelehnte Paysafecard-Zahlung: die häufigsten Gründe

Wenn eine Einzahlung mit PIN scheitert, liegt es meist an einem von wenigen Punkten. Paysafecard führt „Abgelehnte Zahlungen“ und „Erstattungen“ als eigene Themen im Support, das Muster ist aber fast immer dasselbe:

  • Limit überschritten: Mehr als 50 € pro Zahlung gehen mit einem Prepaid-Code ohne Konto nicht.
  • Zu wenig Guthaben: Ein PIN mit Restguthaben reicht nicht für den gewünschten Betrag. Prüfe den Stand über die Guthabenabfrage.
  • Währung: Führt der Händler ein Konto in anderer Währung, fällt ein Umrechnungsaufschlag an, und der Betrag passt nicht mehr exakt.
  • Casino-Limit erreicht: Hast du im Casinokonto ein Einzahlungslimit gesetzt, blockiert das Casino weitere Einzahlungen, egal mit welcher Methode. Bei win2day sind diese Limits verpflichtend.
  • Händler akzeptiert Paysafecard nicht mehr: Zahlungsmethoden können sich ändern. Die Händlerliste bei Paysafecard und die Kasse des Casinos zeigen den aktuellen Stand.

Kleines Budget, feste Grenze: Rechenbeispiel für 100 € im Monat

Angenommen, du willst im Monat höchstens 100 € für Online-Casino ausgeben und dafür Prepaid nutzen. So sieht das bei win2day und bei einem Offshore-Casino aus.

Schritt win2day mit Paysafecard Offshore-Casino mit AstroPay Card oder Karte
Einzahlung 2 × 50 € per PIN 2 × 50 €, Mindesteinzahlung häufig 20 €
Limit im Konto Pflicht: unter 26 standardmäßig 250 € pro Woche, ab 26 Monatslimit frei zwischen 1 € und 1.680 €, hier 100 € wählen freiwillig, je nach Anbieter täglich, wöchentlich oder monatlich
Bonus kein Willkommenspaket wie bei Offshore-Casinos z. B. 100 % auf 50 €, dann 40x auf 100 € = 4.000 € Umsatz in 48 Std.
Auszahlung auf das Bankkonto, 2 bis 3 Werktage auf Bank, Karte oder E-Wallet, Bearbeitung häufig bis 72 Std.
Rechtslage österreichische Konzession keine österreichische Konzession, § 52 Abs 5 GSpG

Der Unterschied liegt weniger im Zahlungsweg als im Rahmen: Bei win2day ist das Limit eingebaut, beim Offshore-Casino musst du es selbst setzen.

Was der Gesetzesentwurf 2026 für Zahlungen bedeuten würde

Das BMF hat am 4. August 2026 den Entwurf eines neuen Glücksspielgesetzes an die EU-Kommission notifiziert; nach der dreimonatigen Stillhaltefrist kann das Parlament beschließen. Für Zahlungen sind laut BMF mehrere Punkte geplant:

  • Payment-Blocking: Zahlungen an Anbieter ohne Konzession sollen unterbunden werden können.
  • Blacklisting und Netzsperren: Unerlaubte Angebote sollen gelistet und gesperrt werden.
  • Zentrales Einzahlungslimit online: anbieterübergreifend, für 18- bis 26-Jährige niedriger.
  • Zentrales Sperrregister: betreiber- und spielartenübergreifend.
  • Offenes Konzessionsverfahren: Online-Anbieter sollen sich um Konzessionen bewerben können. Wer sein unerlaubtes Angebot nicht bis 1. Jänner 2027 einstellt, soll eine Sperrfrist von 18 Monaten bekommen, ab 2030 von 24 Monaten.

Ein Inkrafttreten nennt das BMF nicht. Bis zum Beschluss gilt der heutige Stand: keine gesetzlichen IP- oder Zahlungssperren. Falls Payment-Blocking kommt, wären Prepaid-Zahlungen an Offshore-Casinos genauso betroffen wie Karten und Überweisungen.

Auszahlung ohne Paysafecard: Schritt für Schritt

  1. Umsatz prüfen: Hast du einen Bonus aktiv, muss der Umsatz erfüllt sein, sonst verfällt der Bonus. Ohne Bonus muss die Einzahlung meist einmal umgesetzt sein.
  2. Verifizierung abschließen: Ausweis, Adressnachweis und Zahlungsnachweis an die KYC-Adresse des Casinos schicken. Erst danach läuft die Bearbeitungsfrist der AGB.
  3. Methode wählen: Instant Banking ist laut Zahlungsseiten die schnellste Variante. Karte und E-Wallet brauchen länger.
  4. Betrag planen: Tages- und Monatslimits der AGB beachten, häufig 5.000 € pro 24 Stunden. Größere Gewinne in Tranchen beantragen.
  5. Nicht zurückspielen: Solange eine Auszahlung offen ist, verleitet das Guthaben zum Weiterspielen. Wer das kennt, lässt die Auszahlung laufen und meldet sich ab.

Für wen sich Paysafecard im Casino eignet

Paysafecard passt zu dir, wenn du kleine Beträge einzahlst, keine Bank- oder Kartendaten auf einer Glücksspielseite hinterlegen willst und dir eine harte Budgetgrenze wünschst. Mit 50 € pro Zahlung ohne Konto ist sie für Gelegenheitsspieler gebaut. Weniger passt sie, wenn du Boni nutzen willst, weil Prepaid-Einzahlungen oft ausgeschlossen sind, oder wenn du schnell und einfach ausgezahlt werden willst, weil du dafür ohnehin einen zweiten Zahlungsweg brauchst. In Österreich kommt hinzu: Mit Konzession gibt es Paysafecard nur bei win2day; bei vielen Offshore-Casinos fehlt sie in der Kasse.

Rechtliche Lage in 5 Punkten

  1. Monopol: Glücksspiel ist dem Bund vorbehalten (§ 3 GSpG). Für Online-Casino als elektronische Lotterie gibt es nur eine Konzession: die Österreichische Lotterien GmbH mit win2day, bis 30. September 2027.
  2. Offshore-Casinos: Casinos mit Lizenz aus Malta, Estland oder Curaçao haben keine österreichische Konzession. Auch wenn ihre AGB Österreich nicht ausdrücklich ausschließen, enthalten viele eine Klausel gegen Spieler aus Ländern, in denen die Teilnahme verboten ist. Im Streitfall kann sich ein Anbieter darauf berufen.
  3. Spieler: Die Teilnahme an elektronischen Lotterien ohne Konzession ist nach § 52 Abs 5 GSpG strafbar, wenn du die Einsätze vom Inland aus leistest. Das ist eine Verwaltungsübertretung: Geldstrafe bis 7.500 € bei Vorsatz, sonst bis 1.500 €.
  4. Zahlungen: Ein gesetzliches Payment-Blocking gibt es derzeit nicht. § 52 Abs 1 Z 10 GSpG betrifft nur Kreditinstitute, die im vorsätzlichen Zusammenwirken mit einem Anbieter Zahlungen weiterleiten. Der Gesetzesentwurf, den das BMF am 4. August 2026 an die EU-Kommission notifiziert hat, sieht Payment-Blocking und Netzsperren vor; beschlossen ist er nicht.
  5. Rückforderung: Laut OGH (1 Ob 182/22d vom 12.10.2022) sind Verträge mit Anbietern ohne Konzession nichtig und Verluste grundsätzlich rückforderbar. Bei MGA-Lizenznehmern erschwert Art. 56A des maltesischen Gaming Act die Vollstreckung.

Steuer: Gewinne privater Spieler sind in Österreich grundsätzlich einkommensteuerfrei, gewerbsmäßiges Spiel kann anders behandelt werden. Für Anbieter fällt auf elektronische Lotterien mit Teilnahme vom Inland aus eine Glücksspielabgabe von 45 % der Jahresbruttospieleinnahmen an (§ 57 Abs 2 GSpG).

Hilfe bei Glücksspielproblemen

Die Spielsuchthilfe in Wien berät seit 1982 kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym, für ganz Österreich und auch online: +43 1 544 13 57. Das BMF nennt die Glücksspielsucht-Hotline 0800 20 52 42 der Universitätsklinik für Psychiatrie der MedUni Wien sowie Beratungsstellen in den Bundesländern, darunter b.a.s. Steiermark (0316 82 11 99), Clean Feldkirch in Vorarlberg (05522 38 072-0), die Spielsuchtambulanz de La Tour in Villach (04242 24 368) und das Anton Proksch Institut in Wien (01 880 10-0). Ein zentrales Sperrregister gibt es in Österreich noch nicht; eine Selbstsperre bei einem Offshore-Casino gilt nur für diese Seite. Programme wie Gamban oder BetBlocker sperren Glücksspielseiten geräteweit. Mehr unter Verantwortungsvolles Spielen.

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Häufige Fragen zu Paysafecard-Casinos

Welche Online-Casinos akzeptieren Paysafecard in Österreich?

Mit österreichischer Konzession: win2day, dort ist Paysafecard laut Einzahlungs-FAQ eine Einzahlungsmethode, per Konto oder durch Eingabe des Codes. Andere Anbieter haben keine österreichische Konzession, wir nennen sie nicht. Auf den öffentlichen Zahlungsseiten mehrerer EU-lizenzierter Casinos fehlte Paysafecard im Oktober 2026 ganz.

Wie viel kann ich mit Paysafecard pro Zahlung einzahlen?

Ohne PaysafeCard-Konto höchstens 50 € pro Zahlung, so steht es auf der Seite „Gebühren & Limits“ für Österreich. Für höhere Limits verweist Paysafecard auf eine Anmeldung für ein PaysafeCard-Konto.

Kann ich Casinogewinne auf die Paysafecard auszahlen lassen?

Auf einen einzelnen Prepaid-Code nicht. Auszahlungen laufen über andere Wege, bei win2day etwa auf das verifizierte Bankkonto. Paysafecard selbst nennt für das PaysafeCard-Konto Payout-Limits von 250 € im Monat (Standard) bzw. 30.000 € im Jahr (Unlimited); ob ein Casino diesen Weg anbietet, entscheidet das Casino.

Was kostet Paysafecard?

Kauf und Bezahlung sind grundsätzlich kostenlos. Ab dem 2. Monat wird vom Restguthaben eines Prepaid-Codes eine monatliche Bereitstellungsgebühr von 3,30 € abgebucht. Ein Rücktausch kostet 5 % des Betrags, höchstens 5 €. Beim PaysafeCard-Konto fallen ab dem 13. Monat ohne Transaktion 2,80 € pro Monat an.

Ist Paysafecard im Casino anonym?

Beim Bezahlen gibst du keine Bankdaten weiter, nur den PIN. Anonym spielst du deshalb trotzdem nicht: Jedes Casino verlangt spätestens vor der Auszahlung eine Verifizierung mit Ausweis und Adressnachweis.

Bekomme ich mit Paysafecard einen Casino-Bonus?

Oft nicht. Viele Casinos schließen Einzahlungen per E-Wallet und Prepaid vom Bonus aus. Manche Bonusregeln nennen Skrill, Neteller und Paysafecard ausdrücklich als nicht bonusberechtigt.

Warum listet ihr keine Paysafecard-Casinos?

Weil wir in Österreich keine Anbieter ohne österreichische Konzession empfehlen. Das Glücksspielgesetz bestraft auch das Bewerben solcher Angebote, ausdrücklich einschließlich unternehmerisch geschalteter Internet-Links (§ 52 Abs 1 Z 6 und Z 9 GSpG). Mit Konzession nimmt nur win2day Paysafecard an.

Kann ich mehrere Paysafecard-PINs für eine Einzahlung kombinieren?

Für die Frage entscheidend ist das Limit: Ohne PaysafeCard-Konto nennt Paysafecard für Österreich höchstens 50 € pro Zahlung. Wer regelmäßig mehrere PINs nutzt, lädt sie besser in ein PaysafeCard-Konto und zahlt von dort.

Wie schnell ist eine Paysafecard-Einzahlung im Casino?

In der Regel sofort. Nach Eingabe des PINs und Bestätigung steht das Guthaben im Casinokonto. Die Auszahlung dauert dagegen länger, weil sie über einen anderen Weg läuft, bei win2day etwa 2 bis 3 Werktage aufs Bankkonto.

Darf ich in Österreich mit Paysafecard bei Offshore-Casinos spielen?

Die Zahlungsmethode ändert nichts an der Rechtslage. Die Teilnahme an Online-Casinospielen ohne österreichische Konzession ist nach § 52 Abs 5 GSpG strafbar, wenn die Einsätze vom Inland aus geleistet werden; es droht eine Verwaltungsstrafe bis 7.500 € bei Vorsatz.

Gibt es bei Paysafecard eine Gebühr für Casino-Einzahlungen?

Paysafecard selbst berechnet für Kauf und Bezahlung grundsätzlich keine Gebühr. Kosten entstehen durch Restguthaben (3,30 € pro Monat ab dem 2. Monat), Rücktausch (5 %, höchstens 5 €) und Umrechnung bei Fremdwährungen. Ob das Casino eigene Gebühren erhebt, steht in dessen AGB.

Kann ich bei win2day mit Paysafecard einzahlen und auf Paysafecard auszahlen?

Einzahlen ja: Paysafecard steht in der Einzahlungs-FAQ von win2day, per Konto oder per Code. Ausgezahlt wird laut Auszahlungs-FAQ auf dein Bankkonto, in der Regel nach 2 bis 3 Werktagen und nach bestätigter Identität.

Was ist die beste Alternative zur Paysafecard?

Das hängt davon ab, was du an Paysafecard schätzt. Wer eine feste Budgetgrenze will, kann eine Prepaid-Lösung wie die AstroPay Card nutzen oder ein festes Einzahlungslimit setzen. Wer schnell ausgezahlt werden will, ist mit Instant Banking meist am besten bedient; viele Zahlungsseiten nennen dafür meist einen Werktag. Bei win2day gibt es als Alternativen unter anderem EuroBon und EPS-Onlineüberweisung.

Wer steckt hinter Paysafecard?

Die Website nennt die PaysafeCard.com Wertkarten GmbH. Ausgegeben werden die Produkte von der Paysafe Prepaid Services Limited, die von der Central Bank of Ireland reguliert wird. Paysafecard wurde in Wien gegründet.

Was passiert mit Restguthaben auf meinem Paysafecard-PIN?

Du kannst es weiter nutzen oder auf ein PaysafeCard-Konto übertragen. Liegt es lange ungenutzt, zehrt die Bereitstellungsgebühr von 3,30 € pro Monat ab dem 2. Monat es nach und nach auf. Rest unter 10 € ist so nach wenigen Monaten verbraucht.

Quellen

  1. paysafecard.com: Gebühren & Limits (Österreich)
  2. paysafecard.com Österreich (Herausgeber, PaysafeWallet)
  3. win2day: Einzahlung FAQ
  4. win2day: Auszahlung FAQ
  5. win2day: Limits
  6. RIS: Glücksspielgesetz (GSpG)
  7. RIS: OGH 1 Ob 182/22d vom 12.10.2022
  8. BMF: Presseaussendung neues Glücksspielgesetz, 4. August 2026
  9. BMF: Hilfsangebote in den Bundesländern
  10. Spielsuchthilfe Wien
  11. BMF: Konzessionäre und Ausspielbewilligte
  12. RIS: § 52 GSpG Verwaltungsstrafbestimmungen